Agrarpodium in Groß Denkte

Auf Einladung der LandFrauen, Landjugend und dem Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e. V. ging es für mich zum Agrarpodium nach Groß Denkte.

Themen waren u.a. Sicherstellung der Versorgung mit Nahrungsmitteln, rote Gebiete in der Landwirtschaft, Fachkräfte in der Landwirtschaft, Akzeptanz in der Bevölkerung

Eingeladen waren Vertreter*innen der derzeit in Fraktionsstärke im Nds. Landtag vertretenen Parteien

Politik trifft Jugend - Podiumsdiskussion in Peine

Eine gelungene Veranstaltung unter Beteiligung vieler Schüler*innen aus dem Landkreis Peine. Ich sage Danke an die Jugendlichen des Gymnasiums am Silberkamp Peine für die Organisation und @vnjev als Veranstalter der Podiumsdiskussion.

Gestartet wurde die Podiumsdiskussion mit einer Vorstellungsrunde und einer anschließenden Frage zum jeweiligen Parteislogan. "Endlich machen." Für mich bedeutet "Endlich machen." u.a., dass wir den Artenschutz mit dem damaligen initiierten Volksbegehren Artenvielfalt und dem sich angeschlossenen Niedersächsischen Weg endlich umsetzen und zu Ende gehen.

Anschließend ging es um das Thema Verkehr. Das gerade erst ausgelaufene 9€-Ticket und die Schüler*Innenbeförderung wurden beleuchtet. Da auch ich aus dem ländlichen Raum komme, plädierte ich, neben einem 29 € Regioticket und 49 € deutschlandweitem Ticket, für eine an die Bedürfnisse der Schüler*innen angepasste Beförderung im ÖPNV.

Das Thema Digitalisierung kam als nächstes. Die Schüler*innen hatten hier viele Fragen an die Kandidaten.
Neben der notwendigen Ausstattung von Schulen, führte ich die Lernmittelfreiheit von z.B. Tablets an. Denn jede*r Schüler*in soll die gleichen Chancen beim Zugang zur Bildung haben. Daher die Forderung nach der Lernmittelfreiheit.

Am Ende konnten die Jugendlichen noch weitere Fragen an die Kandidaten stellen.

Eine gelungene Veranstaltung. Ich komme gerne wieder zu euch.

Flyer Heiko Sachtleben

Landtagswahl 2022 – Heiko Sachtleben auf Landesliste gewählt

An diesem Wochenende haben die niedersächsischen Grünen in Hameln ihre Liste für die Landtagswahl am 9. Oktober aufgestellt. Wegen der anhaltend hohen Inzidenzwerte waren nur die Kandidatinnen und Kandidaten in der Rattenfängerhalle zugelassen, die Delegierten des Parteitags schalteten sich digital dazu.

Zur großen Freude der Peiner Grünen wurde ihr Sprecher, Heiko Sachtleben, auf den Listenplatz 12 gewählt, sein Einzug in den Landtag gilt als sicher.

„Ein fantastisches Ergebnis“, freut sich Stefanie Weigand, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Peiner Kreistag und stellvertretende Landrätin. „Mit seiner immens großen Erfahrung als Kommunalpolitiker, als Mitglied im Regionalverband und im Landesvorstand der Grünen als Landesschatzmeister ist Heiko Sachtleben nicht nur der optimale Kandidat für uns im Peiner Land, sondern für die gesamte Region.“

Die Bewerbungsrede des gebürtigen Lengeders war geprägt von den Ereignissen in der Ukraine und ihren Folgen, aber Sachtleben hob auch seine Kernthemen sozial-ökologische Transformation und wirtschaftliche Entwicklung hervor, die in Niedersachsen eine ganz besondere Rolle spielen – Stichworte sind grüner Stahl und Elektromobilität.

„Nun gilt es, einen starken grünen Wahlkampf zu führen“, sagt Sachtleben, der auch als Direktkandidat für seinen Wahlkreis nominiert ist. „Niedersachsen braucht starke Grüne, die endlich die drängenden Zukunftsthemen aufgreifen und längst überfällige Maßnahmen umsetzen.

Heiko Sachtleben

Liebe Freundinnen und Freunde,

Wir spüren es alle in unserem Alltag, ob beruflich, in unserem politischen Engagement oder privat im Kreis von Freund*innen, Bekannten oder Familie. In diesen Jahren entscheidet sich sehr viel für unsere Zukunft - weltweit, in Europa, in Deutschland, hier bei uns in Niedersachsen. Schaffen wir es, die Wende zu einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Lebensweise hinzubekommen - oder scheitern wir? Darum geht es auch bei der Landtagswahl im Herbst in Niedersachsen - und ich möchte unbedingt so gut und aktiv wie möglich daran mitwirken. Deshalb bewerbe ich mich für einen Listenplatz zur Landtagswahl.

Wir haben im vorigen Jahr zwei Wahlkämpfe bestritten - die Bundestagswahl und die Kommunalwahlen in Niedersachsen. Wir haben dies gemeinsam, mit großer Geschlossenheit, einer enorm gewachsenen hoch motivierten Basis und einem umso wichtigeren, noch nie dagewesenen partizipativen Prozess getan. Wir haben im Bund ein historisch gutes Ergebnis erzielt. Sicher haben wir alle im Mai oder Juni letzten Jahres - nicht ohne Grund - von einem noch besseren Ergebnis geträumt. In den Kommunen in Niedersachsen haben wir aber überall zugelegt. Vor allem haben wir im Bund und in vielen Kommunen einen Regierungsauftrag bekommen. Damit sind wir jetzt in der Lage, wichtige Weichen zu stellen und der Entwicklung von vielen Bereichen unseres Lebens eine neue, bessere Richtung zu geben. Ich trete entschieden dafür ein, unsere Wahlerfolge und die damit verbundenen politischen Möglichkeiten nicht klein zu reden. Wir werden jetzt überall, wo es Grünen-Fraktionen gibt, entschieden um die Klimarettung ringen und uns für die Überwindung der sozialen Ungleichheit unserer Gesellschaft einsetzen. Gerade diese Ungleichheit droht, unsere Gesellschaft zu zerreißen und den demokratischen Konsens zu unterhöhlen. Hier lauert die Gefahr des Rechtsextremismus. Dem und anderen Demokratiefeind*innen müssen wir entschlossen und mit klarer Kante entgegentreten.

Wir Grünen sind der Garant für gesellschaftlich notwendige Veränderung, sowohl in der Klimapolitik als auch in der Diskussion um die notwendige sozial-ökologische Transformation. Dies ist bei den Menschen in unserem Land, die durch die aktuellen Krisen wie Klimawandel und Corona verunsichert sind, angekommen.

Dies ist eine gute Ausgangslage für die vor uns liegende Landtagswahl in Niedersachsen am 09. Oktober. Wir haben die große Chance, die Lücke zwischen Regierungsverantwortung im Bund und den Kommunen in Niedersachsen zu schließen.

Für viele Entscheidungen und Projekte, die wir vor Ort umsetzten wollen und müssen, wird auf der Landesebene, im Niedersächsischen Landtag, die gesetzliche Grundlage geschaffen. Nicht mehr und nicht weniger wird dies die Aufgabe der kommenden Landesregierung, mit einer so stark wie möglichen Grünen-Fraktion und Regierungsbeteiligung sein.

Die zentrale Herausforderung ist die sozial-ökologische Transformation - eine technisch klingende Formel, die allerdings tatsächlich den Kern und die Dimension des vor uns liegenden Wandels trifft. Hier werden wir zeigen, wie einer Industriegesellschaft ein nachhaltiges, enkeltaugliches Produzieren gelingen kann.

Was motiviert mich für die Landespolitik?

Meine persönliche und politische Biografie ist mit dieser Herausforderung verbunden. In dieses Projekt habe ich in meiner Arbeit im Landesvorstand unserer Partei viel Energie und Zeit gesteckt. Ich lebe im östlichen Niedersachsen, in der die Stahl- und Automobilindustrie den Alltag vieler Menschen prägen. Der Wandel der Industrie hat also unmittelbare Auswirkung auf das Leben hier. Dies treibt

mich an, um als Teil der nächsten Grünen-Landtagsfraktion Landespolitik für eine nachhaltige und sozial gerechte Wirtschaftsweise voranzubringen.

Ich möchte diesen Schritt in die Landespolitik auch aus einer Beharrlichkeit heraus gehen, die mich mein gesamtes politisches Leben begleitet hat. Ich bin in Sichtweite von Schacht Konrad aufgewachsen. Der Widerstand gegen diesen Schacht hat mich besonders politisiert und dazu geführt, dass ich im Alter von 16 Jahren den OV Lengede im KV Peine mitgegründet habe. Und gerade, weil ich aus der Region des einzig genehmigten Endlagers für Atommüll komme, werde ich mich auch nie mit einem „faulen“ Kompromiss oder Deal bei der aktuellen Endlagersuche zufriedengeben.

Da ich im „wirklichen“ Leben meine Brötchen seit 25 Jahren als Geschäftsführer zweier Firmen in der Kreativwirtschaft verdiene, mit denen ich gerade gegen den harten Corona-Wind kreuze, bin ich gewöhnt, kreative, aber auch anstrengende Wege zu gehen.

Meine politischen Wurzeln habe ich in der Kommunalpolitik. Ich habe in den letzten 9 Jahren als Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und später im Peiner Kreistag die Besonderheiten und Fallstricke öffentlicher Haushalte kennengelernt. Dazu gehören schwierige finanzielle Verhandlungen, die konfliktträchtige Fusion meiner Heimatgemeinde Ilsede oder in Corona-Zeiten die Rekommunalisierung des einst gegen uns Grüne privatisierten Krankenhauses im Landkreis Peine.

Diese beruflichen und politischen Fähigkeiten und Erfahrungen möchte ich nun in die Landtagsfraktion unserer Partei einbringen. Ich sehe für mich in der Rolle als Landtagsabgeordneter eine wichtige Scharnierfunktion zur kommunalen Ebene, um Vorhaben, die wir hier vor Ort durchführen wollen, von Anfang an auf Landesebene zu flankieren oder überhaupt erst zu ermöglichen.

Ich habe vor, mich auf dem Listenparteitag unserer Partei im März diesen Jahres um einen aussichtsreichen Listenplatz zu bewerben. Neben der kommunalpolitischen Arbeit habe ich mein Engagement auf Landesebene in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut: Sei es 5 Jahre als Beisitzer im Landesvorstand oder mittlerweile als Landesschatzmeister, als Mitglied einer Reihe von LAGs oder als einer von sechs Menschen, die als sogenannte „Schreibgruppe“ die Rohfassung des Landtagswahlprogramms verfasst.

Es gibt viel zu tun und wir haben alle Chancen, um zusammen in Niedersachsen das Grün auch in Regierungsverantwortung zum Leuchten zu bringen. Dafür würde ich gern im nächsten Landtag tatkräftig mitarbeiten. Deshalb bitte ich euch um eure Stimme bei der Listenaufstellung in Hameln.