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MdL Heiko Sachtleben: Rechte Hetze führt zu rechter Gewalt

Zahl rechter Gewaltdelikte nimmt weiter zu

19.03.26 –

Peine/Salzgitter. Auch die Statistiken zu rechts motivierten Straftaten im vierten Quartal 2025 belegen, dass die Zahl rechter Gewaltdelikte weiter stark zulegt. Auf eine entsprechende Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion liegen jetzt die Gesamtzahlen des vergangenen Jahres vor. „Angesichts von landesweit fast 3550 Fällen rechter Straftaten gibt es weiterhin keinen Grund zur Entwarnung“, sagt dazu der Grünen-Landtagsabgeordnete Heiko Sachtleben aus Peine. „Die Fallzahlen verharren auf einem besorgniserregend hohen Niveau.“ Die Entwicklung zeige, so Sachtleben, dass rechtsextreme Ideologie anschlussfähig und gefährlich bleibt. Wo menschenfeindliche Einstellungen reiften, nähmen letztlich Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung zu. 

In der Region Braunschweig zeigt sich diese Entwicklung auch im vierten Quartal des Vorjahres deutlich: Im Großraum Braunschweig-Hildesheim registrierten die Behörden in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 156 Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund, davon 9 im Landkreis Peine und 14 in Salzgitter. Im Gesamtjahr waren es 636 im Großraum, wovon 47 auf den Landkreis Peine und 41 auf die Stadt Salzgitter entfielen. Für Sachtleben steht fest: „Rechtsextremismus ist und bleibt auch in Niedersachsen und in unserer Region die größte Gefahr für die Demokratie.“ Rechte Hetze und diskriminierende Äußerungen seien keine Bagatellen, sondern Teile eines Vorfelds rechter Gewalt. Dabei sieht der Grünen-Politiker eine politische Mitverantwortung bei der AfD. Deren menschenfeindliche und rassistische Parolen – außerhalb und auch innerhalb der Parlamente – bereiteten den Nährboden für Taten des rechtsextremen Spektrums. „Dass die AfD vom niedersächsischen Verfassungsschutz als Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung eingestuft wird, zeigt“, so Sachtleben, „wie ernst die Lage ist.“


Heiko Sachtleben, MdL

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